Netzhautdiagnostik und Abklärung von Sehstörungen

Ein plötzlicher oder schleichender Verlust des Sehvermögens hat viele mögliche Ursachen – von einer eigenständigen Netzhauterkrankung bis zu einer Allgemeinerkrankung wie Bluthochdruck, die sich zuerst im Auge zeigt.

Wann Sie zu uns kommen sollten

  • Ihr Tier stößt plötzlich an Gegenstände oder findet sich im Dunkeln nicht mehr zurecht
  • auffällig weite, lichtstarre Pupillen – besonders bei älteren Katzen ein Alarmsignal
  • eine schleichende Sehverschlechterung, die Ihnen oder Ihrem Haustierarzt aufgefallen ist
  • eine bekannte Nieren-, Schilddrüsen- oder Bluthochdruckerkrankung

Was wir untersuchen

Mit der Augenspiegelung (Ophthalmoskopie) beurteilen wir die Netzhaut auf Ablösungen, Blutungen, Entzündungen oder Abbauprozesse.

Das Bild zeigt einen Hund auf dem Tisch, der von einem Untersucher mit einem Gerät namens Kopfbandophthalmoskop auf Netzhauterkrankungen untersucht wird.

Untersuchung der Netzhaut mit dem Kopfbandophthalmoskop.

Eine Blutdruckmessung zeigt, ob Bluthochdruck – eine der häufigsten Ursachen für plötzliche Erblindung bei älteren Katzen – dahintersteckt. Bei Bedarf ergänzen wir einen Augenultraschall oder einen Netzhaut-Funktionstest (Elektroretinogramm), um zwischen einer Erkrankung des Auges und einer Ursache im Gehirn oder in den Sehnerven zu unterscheiden. Die weitere Therapie stimmen wir eng mit Ihrer Haustierarztpraxis ab.

Mehr zum Zusammenhang zwischen Bluthochdruck und Erblindung bei Katzen lesen Sie in unserer Wissensbank.

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