Das innere Auge umfasst die Regenbogenhaut (Iris), die Vorderkammer und die Linse. Die häufigste Erkrankung, die Besitzer selbst bemerken, ist der graue Star (Katarakt) – eine Eintrübung der Linse, die bis zur Erblindung führen kann.
Wann Sie zu uns kommen sollten
- eine gräuliche oder weißliche Trübung in der Pupille
- eine plötzliche Sehverschlechterung, zum Beispiel Anstoßen an Möbel oder Unsicherheit im Dunkeln
- eine bekannte Diabeteserkrankung Ihres Tieres – Diabetes kann sehr schnell zu einem grauen Star führen
- ein gerötetes, schmerzhaftes Auge mit enger Pupille als mögliches Anzeichen einer inneren Augenentzündung (Uveitis)
Was wir untersuchen
Wir beurteilen Linse, Iris und Vorderkammer mit der Spaltlampe und prüfen, ob eine innere Augenentzündung oder eine Linsenverlagerung vorliegt. Vor einer möglichen Operation kontrollieren wir zusätzlich mit Ultraschall und einem Netzhaut-Funktionstest (Elektroretinogramm), ob die Netzhaut hinter der getrübten Linse noch intakt ist – das ist entscheidend dafür, ob eine Operation dem Sehvermögen wirklich nutzen kann.

Augenultraschall: Ist das innere Auge durch die Trübung nicht mehr direkt einsehbar, prüfen wir per Ultraschall, ob Netzhaut und Glaskörper unauffällig sind.

Elektroretinogramm (ERG): Dieser Funktionstest der Netzhaut zeigt, ob eine Operation dem Sehvermögen überhaupt nutzen kann.
Kataraktchirurgie
Die Operation des grauen Stares – Entfernung der getrübten Linse und Einsetzen einer Kunstlinse – führen wir in unserer Praxis in Greifswald durch. Ob und wann eine Operation für Ihr Tier sinnvoll ist, besprechen wir nach der Voruntersuchung ausführlich mit Ihnen: Stadium des grauen Stares, allgemeiner Gesundheitszustand und das Ergebnis der Netzhautfunktionsprüfung sind dafür die wichtigsten Faktoren.
Mehr über die verschiedenen Formen und Ursachen des grauen Stars lesen Sie in unserer Wissensbank.